Mit wenigen Pinselstrichen halten chinesische Künstler die Essenz der Pfingstrose in Tusche fest. Dabei ist die Welt dieser Pflanzenfamilie komplex und überraschend. Naturgärtner Peter Richard hat ein kleines, aber feines Sortiment zusammengestellt, das in der süddeutschen Spezialitäten-Gärtnerei «Syringa» kultiviert wird. 


Zu Standort und Pflege
Holt man sich Pfingstrosen in den Garten, sollte der Standort wohl überlegt sein. Nicht, weil sie so kapriziös sind, sondern vielmehr, weil sie an einem Ort bleiben möchten. Anspruchslos an den Boden, gedeihen Päonien in der Sonne und im Halbschatten, wobei sich bei weniger Licht die Blütezeit etwas verlängert. Es genügt,Päonien bei der Pflanzung kräftig zu wässern und erst nach ein paar Jahren mit Kompost zu versorgen. Wichtig ist, die Pfingstrosen eher etwas zu hoch als zu tief zu pflanzen. Fühlen sie sich wohl, werden sie von Jahr zu Jahr üppiger und schöner. Und die Pollen der ungefüllten und mancher halbgefüllten Sorten ziehen Bienen, Hummeln und Rosenkäfer an.